Amateur-Radio-Club in Wersten
Nur wenigen Werstener Bürgern ist bekannt, daß einige von ihnen eine Freizeitbeschäftigung betreiben, über die man zuweilen in den Medien liest oder hört, sonst aber wenig bekannt sind; sie sind Funkamateure im Deutschen Amateur-Radio-Club e.V. und aufgrund eines Gesetzes von 1949 — nach Ablegen einer Prüfung bei der Deutschen Bundespost — berechtigt, eine Funksendeanlage zu betreiben. Dieser Club besteht z.Zt. aus 30 Damen und Herren aller Altersgruppen, die über eigene Sender »Direktkommunikation« mit vielen Ländern der Erde betreiben.

Der Amateurfunk ist ein Hobby für jeden, der bereit ist, eine Zeit lang viel zu lernen und ein angemessenes Mali an Intelligenz besitzt. Die Amateurfunker kenne keine trennenden Meere, keine eisernen Vorhänge, keine Rassen- und Standesunterschiede. Sie suchen und finden Freunde in aller Welt, sowohl auf kurzen als auch auf ultrakurzen Wellen, und das in Telegrafie und in Telefonie sie betreiben auch das Funkfernschreiben.

Am 1. und 2.9.1984 nehmen sie an einem internationalen Wettbewerb teil, wobei Interessenten sie auf dem Bundeswehr-Übungsgelände in Düsseldorf Knittkuhl finden können und als Beobachter eingeladen sind, um die Funkamateure aktiv zu erleben. Dort werden Funkgeräte, Antennen, Mäste und Zelte aufgebaut, um ab 17 Uhr bis nächsten Tag 17 Uhr Funkkontakt mit Funkamateuren aus aller Welt herzustellen. Dabei werden alle zustande gekommenen Verbindungen ausgewertet und bewertet. Im vorigen Jahr erreichten die Werstener einen 3. Platz in der Bundesrepublik.

Die Mitglieder des Ortsverbandes Wersten treffen sich jeden 1. und 3. Donnerstag im Monat im »Düsselheim« in der »Grünen Siedlung« am Ohligser Platz zu Vorträgen und um Erfahrungen auszutauschen. Interessenten sind zu einem unverbindlichen Besuch dieser Versammlungen herzlich eingeladen. [Pressemitteilung]

Bericht: Westdeutsche Allgemeine
 


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